Zeit für ein Brain Break?

 

Was sind Brain Breaks?

Ein ‘Brain Break’ ist eine bewegte Auszeit von max. 5 Minuten, bestehend aus koordinativen Herausforderungen.

Du reaktivierst neben dem Organismus auch diverse Hirnstrukturen und sorgst damit für eine verbesserte kognitive Leistungsfähigkeit.

Sehr oft werden sie in Lernsituationen, wie Schulunterricht oder Vorlesungen eingesetzt. Doch auch im Familienalltag sind diese ‘Brain Breaks’ wunderbare Hilfen, um überreizten Kindern bei der ‘Ent-Reizung’ und Entspannung zu helfen.

Mit den vorgeschlagenen 16 Ideen baust du Spannung im Körper ab und wenn du sie gemeinsam mit dem Kind durchführst, stärkst du gleichzeitig die Beziehung zum Kind.

Die meisten Übungen können drinnen wie draußen durchgeführt werden.

16 Brain Break Ideen für bewegte Auszeiten

16 Ideen für Brain Breaks!

Schneidet die Kärtchen aus und lasse dein Kind die jeweilige Aktivität ziehen und dann durchführen.

Klicke hier oder auf das Bild, um das PDF zu laden

Mach mit - es macht Spaß! 💫

 

Wie laufen die Übungen ab?

Die meisten Übungen auf den Kärtchen sind vermutlich selbsterklärend, doch hier findest du eine kurze Beschreibung. Wandle sie dem Alter deines Kindes entsprechend gerne ab!

 

Beuge dich wie eine Zuckerstange:

Beuge deinen Oberkörper nach vorne, soweit es dir angenehm möglich ist. Die Hände entweder über dem Kopf mit nach unten beugen oder die Hände seitlich an deinen Körper geklemmt.

 

Galoppiere wie ein Rentier:

Schaffst du es wie ein Rentier im winterlichen Wald zu galoppieren. Du weißt nicht, wie ein Rentier galoppiert - hier kannst du es sehen. Du darfst aber gerne auf 2 Beinen galoppieren 🙃

 

Streck dich hoch bis zum Baumwipfel:

Wie hoch ist euer Weihnachtsbaum? Musst du dich dazu auch noch auf die Zehenspitzen stellen, um dich bis zum Baumwipfel hochzustrecken oder bist du mit gestreckten Zehen und gestreckten Armen bereits höher als euer Baum?

 

Strecke deinen Körper wie ein Stern:

Beide Arme, beide Beine und dein Kopf strecken sich in alle Richtungen wie ein Stern, noch ein Stückchen, noch ein Stückchen … so weit wie es angenehm für dich ist. Magst du das im Liegen machen? Strecke dich am Boden wie ein Stern und vielleicht mag jemand vorsichtig noch ein wenig an jedem Arm, jedem Bein und supervorsichtig an deinem Kopf ziehen?

 

Falle so leicht wie eine Schneeflocke:

Schneeflocken fallen leicht und vor allem leise. Sie lassen sich ganz sanft am Boden nieder. Stehe nochmals auf und versuchs beim 2. und 3. und 4. Mal gleich noch ein wenig leichter und leiser.

 

Rolle dich wie ein Teigroller:

Lege dich auf den Teppich und rolle dich in die eine und dann in die andere Richtung, so als würdest du einen Teig ausrollen. Du kannst dich auch gerne von Mama oder Papa wie ein Nudelholz (Teigroller) am Boden herumrollen lassen. Sag, wenn es genug für dich ist.

 

Mach den Schneeengel:

Am besten natürlich draußen, wenn du genügend Schnee vorm Haus liegen hast und es so richtig guttut, dich im Schnee zu wälzen. Oder gerne am weichen Teppichboden oder im Schlafzimmer. Hier siehst du, wie du diese Übung richtig machst.

 

Schmilz wie ein Schneemann:

Dein ganzer Körper wird schlaff und du sackst nach und nach, wie ein schmelzender Schneemann im Tauwetter zu Boden.

 

Mach den Hampel-Weihnachtsmann:

Du kennst die Hampelmann-Turnübung? Eine tolle Bewegungsübung, um gleich wieder frischer und entspannter zu werden. Für die Jüngeren unter euch gibt’s hier (YouTube-Link) auch die passende Hampelmann-Musik dazu.

 

Mach den Popcorn-Jump:

Popcorn kennst du vielleicht vom Kinobesuch oder vom gemeinsamen Fernsehabend zu Hause. Ein kleines Maiskorn ploppt bei großer Hitze in die Höhe und wird vom kleinen Maiskorn zum vergleichsweise großen Popcorn. Hocke dich am Boden und ‘ploppe’ in die Luft!

 

Kakao ganz laut mit Strohhalm schlürfen:

Hierbei strengst du deine Lippen an und trainierst damit deine Mundmuskulatur … und es ist super entspannend. :-)

 

Hilf Frau Holle mit dem Schnee:

Schnapp dir ein Kissen und mach eine Kissenschlacht mit deinem Geschwisterkind oder Mama und Papa! Mach dem Märchen von Frau Holle und dem Polsterschütteln für Schnee, Konkurrenz.

 

Entwirre die Lichterkette:

Irgendwo findet sich immer etwas zum entknoten oder entwirren: die Lichterkette für den Weihnachtsbaum, die Geschenkspapierschleifen, Wollknäuel oder Springschnüre. Wenn du Wäscheleine zu Hause hast, kannst du das Spiel auch gerne abwandeln, indem du dich wie der Schneemann auf dem Bild von Mama oder Papa am Rumpf einwickeln lässt und dann versuchst, dich am Boden liegend von der Wäscheleine zu befreien. Bitte macht das sehr vorsichtig und nur unter Absprache mit den Eltern.

 

Knete den Keksteig:

Du hast beim Plätzchenbacken geholfen und weißt, wie man den Teig knetet. Lass dich von Mama, Papa oder deinem lieben Geschwisterchen am Rücken ein wenig durchkneten. Lege dich dazu bäuchlings auf den weichen Teppich oder auf die Couch und genieße die feine Massage auf deinem Rücken.

 

Versteck dich und lass dich finden:

Eine Runde verstecken Spielen tut immer gut, egal in welchem Alter. :-)

 

Schubkarre fahren:

Du kennst die Turnübung vielleicht aus dem Kindergarten oder der Schule? Hier siehst du, wie du es korrekt machst.

 

Noch mehr Tipps und Infos zu Reizregulation und Sensorischen Herausforderungen gefällig?

Auf meiner Institutswebseite zu Hochsensibilität findest du weitere hilfreiche Impulse. Schau doch einfach mal vorbei!

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